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Digital. Kommunal. Präsent.

Neuigkeiten


Prozess zur Entwicklung von Online-Diensten

575 Online-Dienste in zwei Jahren. Nicht weniger groß ist die Aufgabe, vor der wir alle stehen. Wie soll das gehen?

Im letzten Jahr haben wir bereits einige Erfahrungen bei der Online-Dienste-Entwicklung sammeln können und daraus Schlüsse für notwendige Anpassungen gezogen. Vielfach hat uns auch von Seiten der Kommunen wertvolles Feedback erreicht, für das wir sehr dankbar sind und worum wir Sie auch in Zukunft bitten möchten!

Wir möchten die Erkenntnisse aus dem letzten Jahr kurz zusammenfassen:

  • Die Online-Dienste-Entwicklung war neu für alle Teilnehmer:innen und die Prozesse zur Umsetzung des Vorhabens mussten erst einmal etabliert und ausprobiert werden.
  • Sie, die in den Kommunen für die Digitalisierung Zuständigen, wünschen sich Planbarkeit und Langfristigkeit
  • die Geschwindigkeit der Online-Dienste-Entwicklung muss deutlich zulegen, damit wir die OZG-Umsetzung gemeinsam meistern.

 

Daher haben wir für das Jahr 2021 kleine Anpassungen am Prozess vorgenommen – den neuen Prozess sehen Sie hier:

 

  • Die Auswahl der Online-Dienste erfolgt kooperativ, mit Ihnen als Kommunen, den Ministerien und dem Land SH. Hier gilt weiterhin die Bitte des ITV.SH: Wenn Sie eigene Online-Dienste als besonders wichtig identifiziert haben, melden Sie uns diese, damit wir diese in unser Planung berücksichtigen können.
  • Um Ihnen und Ihrer Fachlichkeit eine längerfristige Planbarkeit zu ermöglichen, hat sich der ITV.SH dazu entschlossen, konkrete Termine bis zum Sommer für Anforderungsworkshops festzulegen und die SPoCs (unsere Ansprechpartner in den Kommunen) zu kommunizieren
    • Dies werden wir frühestmöglich tun, um Ihnen einen Vorlauf für die interne Organisation zu gewähren.
    • Es wird ca. einen Anforderungsworkshop pro Woche geben, um die Geschwindigkeit in der Online-Dienste-Entwicklung deutlich zu erhöhen.
  • Auch das Thema Nachnutzung wird immer relevanter. Unter Nachnutzung verstehen wir, wenn bereits ein Online-Dienste an einem anderen Ort entwickelt wurde. Auch hier führen wir einen Anforderungsworkshop durch. In dem Workshop wird der Online-Dienste „an die Wand geworfen“, es wird die Passung für die Kommunen in Schleswig-Holstein besprochen und notwendige Anpassungen dokumentiert.
    • Wir möchten zukünftig Ihrer Fachlichkeit, auch zur Vorbereitung auf die Workshops, uns vorliegende Dokumente in Zukunft möglichst zeitnah mit der Einladung zur Verfügung stelle.

 

 

 

E-Rechnung: Es geht voran

Um elektonische Rechnungen empfangen zu können, braucht jeder kommunale öffentliche Auftraggeber mindestens eine Leitweg-ID. Etwa 150 kommunale Auftraggeber in Schleswig-Holstein haben bereits eine solche und 110 davon nutzen das zentrale E-Rechnungsportal des Landes Schleswig-Holstein.

 

Wie kommt man an benötigte Leitweg-IDs?

Kommunale öffentliche Auftraggeber erhalten auf Antrag kostenlos vom ITV.SH Leitweg-IDs, die vom Aufbau her den bundesweit geltenden Empfehlungen des Expertengremiums XRechnung entsprechen (Grobadressierung-Feinadressierung-Prüfziffer). Der Aufbau einer Leitweg-ID ist ausführlich im ITVSH-Konzept E-Rechnung in der Version 2.1 beschrieben, welches beim ITV.SH kostenlos angefordert werden kann. Zur Berechnung der Prüfziffer, die sich bei jeglicher Änderung der Grob- bzw. Feinadressierung verändert, gibt es einen Prüfziffernrechner, den Dataport unter dem Link https://pruefziffernrechnerfuerleitwegid.dataport.de/ bereitstellt.

Bei Fragen und zur Beantragung einer Leitweg-ID, wenden Sie sich bitte an: Frank Weidemann (frank.weidemann[at]itvsh.de)


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